DEKOIDEE - Die Leichtigkeit des Seins

Blumendeko mit Wilder Möhre
Blumendeko mit Wilder Möhre

Mindestens einmal in der Woche, aber auch nur wenn es nicht wie aus Eimern schüttet oder die Straßen vor Eiseskälte glatt sind, schwinge ich mich auf's Rad und fahre zum Unterricht. Meine Tasche baumelt am Lenker und ich trete fest in die Pedale. Der Wind weht mir durch die Haare und ich fühle mich leicht. An Sommertagen ist das Radfahren natürlich besonders schön. Mein Blick richtet sich auf allerlei Grünzeug, welches für meine Vase in Frage kommen könnte, aber meistens ziehen die Pflanzen so schnell an mir vorbei, dass auch die Erinnerung daran, wie im Winde verweht. So bleiben die wilden Blumen und Gräser da wo sie aus den Ritzen des Asphalts sprießen oder wo sie auf den Wiesen der angrenzenden Mehrfamilienhäuser wachsen.

Blumendeko mit Wilder Möhre
Ich fahre durch die "Hintertür", ein Torbogen, der sich zum Gelände öffnet, auf dem die Fachschule für Innenarchitektur ihren Sitz hat, die alten Pfanniwerke. Hier spielt sich das Leben ab, hier war einmal die größte Partymeile Europas und hier habe ich schon einige Nächte verbracht. Im Moment ist einiges im Umbruch, viel wird geplant, abgerissen und neugebaut. Der Asphalt hat Risse und die Natur holt sich ihr Terrain zurück. Wilde Möhre wächst im Moment aus jedem Spalt. Auf dem Rückweg baumelte nicht nur die Tasche am Lenker, ein Bund Wilde Möhre musste für meine Freitagsvase mit. Beschwingt fuhr ich ins fast schon Wochenende und fühlte mich leicht.

Blumendeko mit Wilder Möhre


Blumen für Freitag, Blumen für mein Büro

Natürlich ist am Donnerstag noch kein Wochenende, aber es ist in greifbarer Nähe. Die Wilde Möhre leistet mir nun beim Arbeiten am Rechner Gesellschaft. Mein Blick fällt nach rechts und schon rückt das Wochenende stündlich näher.

RAUMiDEEN macht mit: Friday-Flowerday

DEKOIDEE - Dekosafari

Dekoideen im Ethnostil - Deko mit Tierprints von Posterlounge.
Wenn wir auf Haussafari gehen

Hört ihr das knistern in der Luft? Alle stehen in den Startlöchern und machen sich für eine große Urlaubsreise bereit. Die Flüge sind gebucht, der Wohnwagen ist gepackt und die Koffer wurden aus dem Keller geholt. Die Autobahnen sind voll und die Flughäfen haben Hochkonjunktur. Wer wohl den Kontinent verlässt? Wer wohl nach Südafrika reist? Wer wohl dieses Jahr auf Safari geht?

Ich nicht, denn ich habe andere Pläne. Aber für meine vier Wände, meinem Zuhause, begebe ich mich auf "Dekoreise".

Dekoideen im Ethnostil - Deko mit Tierprints von Posterlounge.


Wohin wohl die Dekoreise geht?

Ich reise in das Land der Savannen, in der die Luft vor Hitze flirrt und man die Tiere der Steppe vom Jeep aus, am Wasserloch beobachten kann. Ein Hut sollte unbedingt dabei sein, denn der schützt vor der Sonne und man kann sich damit ein wenig Luft zuwedeln, falls die Hitze unerträglich wird. Außerdem blendet er das Sonnenlicht ab, damit ich einen freien Blick auf die Antilope habe, die auf dem Sideboard steht. Man meint sie hat mich erblickt, wie ich mit einem Teleobjektiv ausgerüstet, am Rand des Geschehens stehe. Immer wachsam und aufmerksam, aus Angst vor dem Feind. Zum Glück höre ich keinen Löwen brüllen.   

Dekoideen im Ethnostil - Deko mit Tierprints von Posterlounge.
Eine Elefantenherde naht. Klein und groß trotten heran, um sich am Wasser zu erfrischen. Wie süß die Kleinen sind und wie liebevoll die großen Tiere mit dem Nachwuchs umgehen.

Stile anderer Länder

Reisen inspiriert, was vor Jahrhunderten die Handelsreisenden und Welteroberer gemacht haben, können wir so ohne weiteres selber machen - Reisen und uns von den Urlauben Accessoires und andere Schätze mitbringen. Stoffe und Teppiche aus Afrika,  Skulpturen und Vasen aus Asien, Gläser und Tischchen aus Indien. In den eigenen vier Wänden kann da schnell einmal ein Kulturchaos entstehen. Das macht aber gar nichts, denn dafür gibt es einen Namen: Der Ethnostil, ein Stil der Kulturschätze unterschiedlicher Völker in Einklang bringt. 

Dekoideen im Ethnostil - Deko mit Tierprints von Posterlounge.
Danke

Ich halte mich so gerne zurück und nehme mit schönen Postreprints von Posterlounge Bezug auf Südafrika. Ein bisschen Ethno könnt ihr auf "Schön bei Dir" Blog by DEPOT entdecken, da habe ich mit Kissen und Teppichen im Ethno-Look dekoriert.

An dieser Stelle sage ich Posterlounge danke, für die zur Verfügung gestellten Prints, die ich mir für die Erstellung der Posts ausgesucht habe.

DEKOIDEE - Disteln in der Vase

Blumendeko mit Disteln
Stadtgrün - meine Blumendeko mit Disteln

Auf den Grünstreifen der Stadt ist fast alles verblüht. Nur die Knallerbsen blühen rosa, die ersten Früchte der Brombeeren zeigen sich und die Disteln wachsen prächtig. Da dachte ich mir, greife ich den Stadtgärtnern einmal unter die Arme und dünne das Dickicht am Rande der Straßen ein wenig aus. Mit spitzen Fingern habe ich das Pflanzengrün nach Hause getragen und in eine Vase gestellt. Ganz pur stehen die Disteln nun auf dem Tisch.

Blumendeko mit Disteln
Kaffee, Lesestoff und Gartenbericht

Den Kaffe trinke ich momentan lieber auf der Terrasse, der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite. Mit einer  Zeitschrift oder einem Bildband genieße ich dort die ersten Morgenstunden, bevor es an den Schreibtisch geht. Die Eichhörnchen besuchen mich gerade  wieder täglich. Die Amselkinder sind flügge geworden. Die ganze Familie streunert im Garten umher.

Mein Wochenende

Dieses Wochenende ist ein ganz besonderes, SoLebIch lädt zum zehnjährigen Jubiläum ein, ich freue mich auf ein Wochenende mit vielen Mitgliedern der Wohncommunity. Genießt auch euer Wochenende, was liegt an?

Vase "Fire" von Werkvoll by Lena Peter
Tasse von Dibbern
Kaffeekanne von Stelton

Blumendeko mit Disteln
RAUMiDEEn macht mit: Friday-Flowerday

GARTENIDEE - Wie baue ich mir eine Gartenlounge?

Wie baue ich mir eine Gartenlounge?

Eine Lounge für warme Sommerabende

Dieses Jahr standen einige Gartenprojekte an. Das Kräuterbeet hat den Anfang gemacht, ich hatte dafür noch die Gartenpaneele neu gestrichen. Außerdem steht ein neuer Sichtschutz zum Nachbarn, der aus Stahl extra nach meinen Angaben angefertigt wurde. Nun ist auch dieser gestrichen und fest verschraubt. Aber das Beste ist meine neue Gartenlounge. Schon immer wollte ich das hintere Terrasseneck als Lounge nutzen. Hier sollte eine gemütliche Ecke zum Fläzen entstehen, ein Outdoorwohnzimmer für die lauen Sommerabende. Allerdings sind die Sommer in Deutschland nicht ganz so beständig, wie in den südlichen Gefilden Europas. Wer eine Überdachung im Außenbereich hat, spielt schon einmal mit guten Karten, ich muss hier passen. 

Wie baue ich mir eine Gartenlounge?
Eine Gartenlounge wird selbst gebaut, meine Idee

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ehrlich gesagt konnte ich mich anfangs nicht recht entscheiden. Es gibt so viele schöne Loungemöbel für den Außenbereich. Mir war allerdings wichtig, dass die Möbel auch im Winter auf der Terrasse stehen bleiben können. Außerdem sollten sie so konstruiert sein, dass das Holzdeck noch gut abblüften kann, wenn die Möbel fest auf dem Untergrund stehen. Dieses Jahr sollten nun Nägel mit Köpfen gemacht werden und siehe da, ein bisschen Druck führt zu einer Entscheidung. Manchmal denkt man einfach zu kompliziert und kommt nicht auf die einfachen Dinge.

Eine schwebende Lounge für die Terrasse

Ich wollte kein Solitärmöbel auf die Terrasse stellen, sondern die Konstruktion sollte fest installiert werden. Eine Gartenlounge, die mit der Gesamtgestaltung der Terrasse geht. Entstanden ist eine sehr tiefe Bank, die aus Lärchenholz gebaut ist. Aufgestellte Kanthölzer sind in einem gleichmäßigen Abstand von unten mit einem Vierkantprofil aus Alu verschraubt. Damit man das Profil nicht sieht, wurde es in eine eingefräste Nut versenkt. Die zweiteilige Bank (2x 1,90m) liegt auf Schwerlaskonsolen auf, die an die Rückwand meiner Garage, mit einzementierten Gewindestangen verschraubt wurden. Als Auflage nutze ich einfache Loungepolster von Ikea. Sie haben das Maß der Lounge vorgegeben.

Toll ist, dass die Bank, wie so viele Einbauten in meinem Haus, schwebt. Auch wenn die Bank nicht mit Polstern belegt ist, wirkt sie nicht deplatziert. Die Kissen und Polster bewahre ich in einem Garagengang auf, der den Vorgarten und den rückwertigen Garten miteinander verbindet.

Hut ab, mein Mann hat ganze Arbeit geleistet, ich habe nur den Handlanger gespielt und die Konstruktionsplanung vorgegeben.

Wie baue ich mir eine Gartenlounge?
RAUMiDEEN macht mit: Creadienstag

WER möchte, kann bei "Schön bei Dir" Blog by DEPOT vorbeischauen, hier habe ich die Lounge anders gestylt. Wer Dekoideen für die Terrasse sucht kann hier einmal nachlesen: Terrasse dekorieren. Ich schreibe neuerdings für das Onlinemagazin von DEPOT.
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INSPIRATION - Greenery - Sommer auf dem Silbertablett - News - Bauhaus

Inspiration, wo immer man hinschaut

  1. Die Natur inspiriert: Die ersten Blätter fallen von den Bäumen, dennoch, das Grün der Blätter und Pflanzen umgibt die Natur und löst Glücksgefühle aus. Ein bisschen Grün darf auf den Tisch. Es ist die Natur die inspiriert - vielleicht weil der Blick ins Grüne so entspannt?
  2. Bauhaus: Wer Inspiration sucht, findet sie vielleicht in Dessau, dort steht das Bauhaus, die Hochschule für Gestaltung, entworfen 1926 von Walter Gropius. Ein weiteres Areal beherbergt die Meisterhäuser, in denen die Bauhausmeister ihre Unterkunft hatten. Kandinsky lebte Seite an Seite mit Klee in einem Doppelhaus. Gropius selbst wohnte im Direktorenhaus, welches, aufgrund des maroden und zerbombten Zustands, komplett abgerissen und als begehbares Modellhaus wieder aufgebaut wurde.
  3. News: Es gibt Neuigkeiten, ich schreibe für das Fink Living Magazin, mein erstes Thema: Grün auf einem Silbertablett
  4. Bauhausdesign: Design oder nicht sein, das ist keine Frage. Mein Designliebling ist immer noch der Freischwinger S33 von Thonet, Entwurf Mart Stam 1926 im Bauhausdesign.
FARBIDEE: Die Farbe Grün ist allgegenwärtig, der Sommer zeigt uns die Farbwirkung, die natürlich auch auf den Raum übertragen werden kann. Grün entspannt, zartes Grün sorgt für Weite, dunkles Grün zeigt Dominanz.

BLUMENDEKO - Terrakottatöpfe für Rosen - Gestaltungstipps

Blumendeko in Terrakottatöpfen - Dekotipp!
Rosen für den Tisch

Rosen, ich fange an sie zu mögen. Ich hatte den Strauß aus einem der Supermarkteimer, die vollblütigen Rosenköpfe hatten mich überzeugt.  Die Rosen mussten einiges über sich ergehen lassen, denn ich konnte mich für keine Vase entscheiden. Die eine war zu schmal, die andere zu groß. Rückblickend weiß ich gar nicht mehr, warum ich schließlich zu den alten Terrakottatöpfen gegriffen habe, die schon seit Jahren unbenutzt in der Garage stehen. Sicher war es das Material, welches gerade wieder oft in der Wohn- und Dekoszene zu sehen ist. Ein Experiment meinerseits sozusagen, um zu sehen ob meine alten Schätze wieder wohntauglich sind.

Konische Vasen sind praktisch - Gestaltungstipp

Letztlich hat mich die konische Form der Terrakottatöpfe überzeugt. Wer Schwierigkeiten beim Arrangieren von Blumensträußen hat, geht mit solchen Vasen auf Nummer sicher. Ich habe die Rosen so kurz geschnitten, dass gerade die Bütenköpfe über den Rand schauen. Durch die schräg zulaufenden Vasenwände, fächert sich der Strauß nach oben hin auf. Blütenkopf an Blütenkopf entsteht ein blütenkugeliges Rosenbouquet.

Größenunterschied - Dekotipp

Gegensätze ziehen sich an und heben sich hervor. Ohne Klein gäbe es kein Groß und umgekehrt. Größenunterschiede und Proportionen werden besser wahrgenommen, wenn man unterschiedlich große Accessoires miteinander kombiniert. Außerdem sorgt das Spiel mit Größe für Tiefe, das hatte ich schon einmal erwähnt: Groß suggeriert optische Nähe, Klein sorgt für optische Weite.

Die Rosen hatte ich außerdem für eine weitere Tischdekoration verwendet: Cake-Topper selber machen, Allroundrosen, die sich auch als "Platzrosen" in kleinen Weckgläsern gut machen.

Blumendeko in Terrakottatöpfen - Dekotipp!
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DIY-IDEE: Shibori, japanische Färbetechnik

Shibori, japanische Färbetechnik.
Blaue Hände und Shibori, färben auf japanisch

Es gibt Dinge, die möchte man unbedingt einmal machen. Auf meiner Do To Liste stand: Färben mit der Shibori Technik. Shibori ist eine traditionelle Färbetechnik, die aus Japan stammt. Alte Kleidungsstücke werden Abgebunden, umwickelt, vernäht oder kunstvoll gefaltet und schließlich gefärbt. Die abgebundenen Stellen bleiben weiß bis hell, da hier keine Farbe eindringen kann. Eine verschwommene Musterstruktur entsteht. 

Das erste Mal hatte ich übrigens die blau gefärbten Tücher bei Nica (basteln, malen Kuchen backen) gesehen: Shiboritücher. Ich habe so laut gerufen, dass Nica mir damals tatsächlich welche geschenkt hat, was für eine Freude. 

Farbe und weiße Baumwollservietten hatte ich im Haus. Wäscheklammern, Holzstäben und Juteband zum Abbinden waren im Keller, also machte ich mich bei schönem Wetter ans Werk.

Eine Shibori-Variante

Die Shiboritechnik, die mir am besten gefallen hat, möchte ich euch zeigen. Dafür braucht ihr:

  • eine Röhre, bestenfalls aus Kunststoff
  • Juteband zum Abbinden
  • ein Stück Stoff (Baumwolle nimmt die Farbe sehr gut an)
  • Küchenhandschuhe

Das müsst ihr für die Shiboritechnik machen:

  • Wickelt die Serviette diagonal oder gerade um die Röhre, nicht zu fest.
  • Knoten am Anfang ein Juteband um die Röhre und um den Stoff.
  • Wickelt in Spiralen das Band um Stoff und Röhre und knotet das Ende fest.
  • Schiebt nun den Stoff mit dem Band zusammen, so dass eine Faltung entsteht.
  • Rührt eure Farbe nach Herstellerangabe an. Legt die Röhre in das Farbbad, je länger der Stoff in der Farbe schwimmt, desto intensiver wird der Farbton.
  • Nehmt die Röhre mit dem Stoff aus dem Farbbad und spült die Farbe gut heraus.
  • Trennt die Schnur auf und nehmt den Stoff von der Röhre. Das Muster ist fertig.
  • Hängt den Stoff zum Trocknen an die Leine.

Shibori, japanische Färbetechnik.
Das Ergebnis fällt immer anders aus, so ist jedes Stück ein Unikat. Unebenheiten im Muster sind erwünscht und lassen die Musterstruktur lebendig erscheinen. Besser zeichnet sich ein Muster ab, wenn das abgebundene Stück Stoff vorher ca. 20 Min. gewässert wird.

RAUMiDEEN macht mit Creadienstag

Noch mehr Shibori-Techniken zeige ich auf "Schön bei Dir" Blog by DEPOT
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DEKOIDEE - Rhododendron aus dem Garten

Rhododendron, eine Dekoidee mit Blumen.
Einmal im Jahr

Mein Rhododendron blüht im Garten und jedes Jahr dürfen ein paar Blüten ins Haus ziehen. Wenn ich schon aus dem Vollen schöpfen kann, dann sollte ich das  nutzen. Diesmal habe ich Glaskaraffen als Vasen verwendet, in einer Kombination aus drei "Vasen" stehen sie auf dem Tisch.

Drei, das wissen wir, ist eine ungerade Zahl und bringt Spannung ins Dekospiel. Noch spannender wird es, wenn ihr unterschiedlich große Vasen verwendet. Außerdem erzeugt ihr mit der Verwendung unterschiedlicher Größen  Tiefe: Groß erzeugt Nähe, Klein vermittelt Ferne.

Ein langes Wochenende steht vor der Tür, mal sehen, ob die freien Tage etwas spannendes bereit halten. Was habt Ihr vor?

Rhododendron, eine Dekoidee mit Blumen.
RAUMiDEEN macht mit Friday-Flowerday
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INSPIRATION - Biennale in Venedig - Wohninspiration - Kunst + Design

Moodboard - Bieenale in Venedig, Segelturn.
Urlaubsmitbringsel 

Genießt ihr auch kleine Auszeiten? Das Rezept lautet: Ein verlängertes Wochenende an einem anderen Ort sein und den  Perspektivenwechsel genießen. Etwas anderes sehen, woanders wohnen und sich von einer kleinen Reise inspirieren lassen. Die Auswirkung ist enorm und Balsam für die Seele. Ich habe meine Seele auf einem Segelturn von Lignano nach Venedig und zurück baumeln lassen. Im Gepäck habe ich kleine Häppchen für euch:

1. Biennale in Venedig: In Venedig findet dieses Jahr die Kunstbiennale statt. Natürlich habe ich den Gärten der Biennale einen Besuch abgestattet. Es ging direkt in den Pavillon der "Nordischen Länder" (Norwegen, Finnland und Schweden) 1962 von Sverre Fehn entworfen.

Weitere Post zur Biennale auf RAUMiDEEN: a) Pavillon von Joseph Hoffmann b) Das Arsenal der Biennale

2. Wohninspiration: Mit der Segelyacht ging es nach Venedig. Das Leben fand für 5 Tage auf dem Wasser statt, wohnen auf engem Raum mit maritimen Flair. Der Wind wehte mir um die Ohren und der unendliche Blick erfasste Wasser, denn das Mittelmeer reichte bis zum Horizont. Jetzt weiß ich, woher eine Vorliebe zur maritimen Dekoration kommen kann. Schöne Erlebnisse sollen nachwirken, da möchte man natürlich die Segelyacht, das Meer oder den Strand mit nach Hause nehmen. Einen Beitrag zum Thema: "Wohnen wie am Meer - Maritime Dekoidee" habe ich für "Schön bei Dir" Blog bei DEPOT geschrieben, schaut doch vorbei!

3. Kunst: Fast vergessen, die Ausstellung im Pavillon der Nordischen Länder ist von den Künstlerinnen Siri Autdall, Nina Canell, Charlotte Johannesson und Juana Manna und heißt "Mirror". Die Ideen und Gedanken beschäftigen sich mit der Ortlosigkeit. Auf den Bildern seht ihr mikroskopische Aufnahmen von Schweiß, Blut, Urin und Speichel.

4. Design: Design findet man überall, natürlich auch auf einem Segelboot. Mitgebracht habe ich die Klampen. Auch im Wohnbereich können sie eingesetzt werden und ersetzen vielleicht einen herkömmlichen Haken. Klampen gibt es in jedem Segelbedarf.

5. Colorcode: Ganz klar, mein Junianfang wird "Blau", getragen und inspiriert von meiner Seereise. Blau suggeriert Weite, warum muss ich hier gerade nicht mehr erklären. Blau ist eine kühle Farbe und sorgt im Wohnbereich für Frische.

DIY-IDEE: Cake-Topper selber machen

Cake-Topper selber machen - Tischdeko
Man muss die Feste feiern wie sie fallen

Im Mai gibt es einiges zu feiern. Geburtstage stehen an und dieses Jahr flatterte sogar eine Einladung zu einer Firmung ins Haus. Der Mai ist tatsächlich ein "Wonnemonat"!

Für ein Geburtstagsfest wollte ich unbedingt einmal Cake-Topper selber machen, die Möglichkeiten sind ja unerschöpflich. Toll finde ich, dass sich mit selbst gemachten Tortenspießen ein Mottokuchen einfach umsetzen lässt. Wer wird nich einmal zu einer Hochzeit eingeladen oder das eigene Kind wünscht sich einen besonderen Geburtstagskuchen.

Cake-Topper selber machen - Tischdeko
Cake-Topper selber machen:

Für meinen Kuchen habe ich Windräder aus Papier gefaltet, das kann ich mir tatsächlich aus dem Ärmel schütteln:

  • Für die Windmühlen braucht ihr ein quadratisches Stück Papier, je dünner es ist, desto einfacher lässt es sich falten. Ich habe Origamipapier verwendet und es passend zu den Kuchenproportionen zugeschnitten.
  • Faltet das Papierquadrat zweimal in der diagonalen, so dass sich, wenn ihr das Papier wieder auffaltet, ein Kreuz abzeichnet.
  • Schneidet mit der Schere die diagonalen Brüche bis zur Hälfte ein.
  • Faltet nun der Reihe nach, die jeweils erste Ecke an den Einschnitten zur Mitte und klebt die Zipfel in der Mitte fest. Das Windrat ist fertig, wenn alle vier Ecken in der Mitte kleben.
  • Zur Verzierung könnt ihr noch einen kleinen Klebepunkt in die Mitte des Windrads kleben.
  • Ein Holzspieß wird mit einem größeren Klebepunkt auf der Rückseite fixiert.
  • Fertig ist der Cake-Topper. Die Holzspieße können je nach Lust und Laune in der Länge gekürzt werden. 
Cake-Topper selber machen - Tischdeko
 Tischdeko:

Für die Tischdeko, die dank der Rosen ein wenig romantisch ausgefallen ist, habe ich weiße Rosen gekürzt und mit Wasser in kleine Weckgläser gestellt. Die Rosen schmücken jeden Platz und heißen die Gäste willkommen.  Wer mag kann außerdem ein kleines Windrad auf jeden Teller legen. 

Cake-Topper selber machen - Tischdeko
RAUMiDEEN macht mit: Creadienstag

Einige Fotos sind für "Schön bei Dir" Blog by Depot entstanden. Dort findet ihr die Anleitung für die selbst gemachten Cake-Toper noch einmal in Bildern.